Gesundheitsregionen in Niedersachsen

Gesundheitsregionen in Niedersachsen

Strukturen aufbauen – Projekte entwickeln: Mit dem Instrument der Gesundheitsregionen unterstützt das Land Niedersachsen die Bildung von regionalen Netzwerken unter den Gesundheitsakteuren mit dem Ziel, regional angepasste Lösungen für die Herausforderungen im Gesundheitsbereich zu entwickeln. Dazu steht zu Beginn der Aufbau einer Abstimmungs- und Arbeitsstruktur. Im weiteren Schritt können entwickelte Projekte der Regionen zur Förderung beantragt werden.

Die Gesundheitsregionen werden seit 2014 vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und verschiedenen Kooperationspartnern (Ärztekammer Niedersachsen, AOK Niedersachsen, Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, Ersatzkassen, BKK Landesverband Mitte Niedersachsen, IKK classic) gefördert. Die fachliche Begleitung erfolgt durch die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. (LVG&AfS Niedersachsen e.V.).

>> Erklärvideo zu Gesundheitsregionen auf den Seiten des Sozialministeriums

>> Leitfaden Gesundheitsregionen (öffnet PDF auf Seiten des Sozialministeriums)

>> Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Gesundheitsregionen in Niedersachsen (Richtlinie Gesundheitsregionen) - (öffnet PDF auf Seiten des Sozialministeriums)

Organisation der Gesundheitsregion Diepholz/Nienburg

Struktur der Gesundheitsregion Diepholz / Nienburg
Struktur der Gesundheitsregion Diepholz / Nienburg

Die Gesundheitsregion Diepholz / Nienburg besteht seit Mitte 2018. Dazu sind die beiden Landkreise Diepholz und Nienburg/Weser eine Kooperation eingegangen.

Zentrales öffentliches Element der Gesundheitsregion ist die jährlich stattfindende Gesundheitskonferenz. Hier erschließt sich für die (Fach-)Öffentlichkeit die Möglichkeit der Information und Beteiligung. Die Gesundheitskonferenz dient damit auch als inhaltlicher Impulsgeber für die Region.

Die Steuerungsgruppe ist das oberste Entscheidungsgremium. Sie tagt zweimal jährlich und entscheidet über die strategische Ausrichtung, die prioritären Themen und über die Umsetzung der Projektentwicklungen aus den Arbeitskreisen. Mitglieder sind:

  • Landräte der Landkreise Diepholz und Nienburg/Weser (Vorsitz)
  • Bürgermeister*innen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden
  • Kliniken (Alexianer Landkreis Diepholz GmbH / Helios Kliniken Mittelweser GmbH)
  • Ambulante und stationäre Pflege (DRK Kreisverband Diepholz e. V. / Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e. V.)
  • Ärzteschaft / Allgemeinmediziner*innen
  • Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen, KVN
  • Ärztekammer Niedersachsen (äkn)
  • AOK Niedersachsen
  • hkk Krankenkasse
  • Ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes (themenbezogen zur Notfallversorgung)
  • Koordinierungsgruppe (s.u.), nicht stimmberechtigt

Die Arbeitskreise haben zur Aufgabe, umsetzungsreife und bedarfsorientierte Projekte für die Region zu entwickeln, mit denen die wohnortnahe Gesundheitsversorgung der Bevölkerung verbessert werden kann. Die Arbeitskreise setzen sich aus Fachakteur*innen und Vertretungen der öffentlichen Hand zusammen. Hier ist die Mitarbeit willkommen! Die Organisation der Sitzungen übernimmt die Koordinierungsstelle (s.u.).

Die Koordinierungsgruppe gestaltet und begleitet das operative Geschäft der Gesundheitsregion und ist besetzt aus den Verwaltungen und Gesundheitsämtern der Landkreise sowie durch zwei Bürgermeister. Die Sitzungen der Steuerungsgruppe werden hier vorbereitet, die Arbeitskreise inhaltlich begleitet und die Gesundheitskonferenz geplant.

Die Koordinierungsstelle ist Ansprechpartner der Gesundheitsregion und organisiert und moderiert die verschiedenen Gremien. Zum Aufgabenspektrum gehört das Projektmanagement, die Netzwerkarbeit, Veranstaltungsplanung und Öffentlichkeitsarbeit. Mit der Funktion der Koordinierungsstelle wurde MCON | Dieter Meyer Consulting GmbH beauftragt. Ansprechpartner ist Peter Zenner.

Aktiv werden / Mitwirkungsmöglichkeiten

Mitarbeit ist willkommen! Ob dauerhaft im Arbeitskreis, als temporäre*r Unterstützer*in in der Ideenfindung und Projektrealisierung oder durch die Teilnahme an der jährlichen Gesundheitskonferenz.

Alle, die an der Mitarbeit interessiert sind, kontaktieren bitte die Koordinierungsstelle. Hier können die konkreten Mitwirkungsmöglichkeiten erörtert werden.

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